Regional

Die Menschen auf Mönchgut haben immer im Einklang mit der Natur und ihren Traditionen gelebt. Die Landschaft und die Dörfer, Gebäude, Sitten und Bräuche spiegeln dies auch heute noch wider. Schon seit 1898 begeistert die Mönchguter Trachtengruppe auf Dorffesten mit ihrem Volkstanz „Schüddel de Büx“.

Lange Zeit war die Halbinsel Mönchgut durch den Mönchgraben vom Mutterland der Insel Rügen getrennt. Darum hat sich die Landschaft zwischen Ostseeküste und Bodden bis heute viele ihrer Traditionen bewahrt. Die Menschen im Südosten der Insel Rügen leben seit altersher in enger Verbindung mit der Natur. Seit der Slawenfürst Jaromar II. den Mönchen von Eldena 1252 die Halbinsel Reddevitz schenkte, träumt das „Mönike Guedt“ seinen eigenen Traum. Die einzigartige Inselgruppe ist auf drei Seiten von Wasser umspült – von der Ostsee und dem Greifswalder Bodden. Die Mönchguter waren Fischer, Bauern oder Lotsen und diese Arbeit prägte sie. „Steinpöttig“ nannte man ihre trotzige Eigenart, als „hülfreich und gastfreundlich“ werden sie jedoch schon um 1900 beschrieben. Da waren sie längst gute Gastgeber für die Sommerfrische geworden und hatten sich auf die Urlauber aus den großen Städten eingestellt. Heute sind sie stolz auf die unverfälschte Schönheit der Natur, die auch die Feriengäste glücklich macht.

Trachten Schafberg